3 Gründe, warum Marken tausende Influencer beobachten sollten

Schwarm

Wer ist der richtige Influencer für meine Marke? (Quelle)

Im Bereich des Influencer-Marketings herrscht keine Einigkeit darüber, welche Influencer eine Firma kontaktieren sollte, um einen möglichst großen Effekt beim Social-Media-Marketing zu erzielen.

Sollten nur ein paar führende Star-Blogger aus der jeweiligen Branche in die Marketing-Kampagne einbezogen werden? Oder lieber viele Influencer aus der magischen Mitte des Influencer-Rankings? Sollten eher sogenannte Mavens, also diejenigen, die selbst Inhalte produzieren, oder doch eher die Connectors, die Inhalte durch ihre große Zahl an Kontakten am weitesten verbreiten, mit ins Boot geholt werden?

Auf welche Faktoren soll der meiste Wert gelegt werden bei der Auswahl zukünftiger Marken-Botschafter? Denkbar wären:

  • Reichweite (Zahl der Follower, Fans, Klicks);
  • Thematische Relevanz (Prozentsatz der Unterhaltungen/Tweets, die sich mit dem jeweiligen Thema befassen);
  • Einfluss innerhalb der Zielgruppen-Community.

Die Wahrheit ist: Es hängt vom Ziel Ihrer Marketing-Kampagne ab. Egal, für welche Methode Sie sich schlussendlich entscheiden. Sie sollten die Masse der übrigen Influencer dennoch nicht aus den Augen verlieren – aus 3 Gründen:

1. Messung der Ergebnisse

Sie müssen überprüfen, ob Ihre Kampagne von anderen Influencern in Ihrer Zielgruppen-Community aufgegriffen wird. Auch auf drohendes Unheil, wie etwa durch besonders negative Kritik, können Sie so sehr schnell reagieren. Sie nehmen Kurskorrekturen vor, sollte der Erfolg ausbleiben – oder Sie arbeiten noch motivierter weiter, weil Sie Ihren Erfolg in Echtzeit mitverfolgen können.

2. Influencer-Analyse ist Teil der Markt-Analyse

Die Welt der Influencer wird täglich komplexer. Selbst wenn Sie nur eine Handvoll Influencer in Ihre Kampagne einspannen, sollten Sie dennoch recherchieren und folgendes über Ihre Influencer wissen:

  • wie aktiv sie sich auf verschiedenen Social-Media-Kanälen bewegen;
  • wie sie in das Gefüge Ihrer Ziel-Community passen;
  • wo sie leben.

3. Konkurrenten beobachten

Seien Sie der Konkurrenz einen Schritt voraus!

Seien Sie der Konkurrenz einen Schritt voraus! (Quelle)

Genauso, wie Sie den Erfolg Ihrer Kampagne überprüfen können, sollten Sie auch die Marketing-Schachzüge der Konkurrenz im Auge behalten. Wer ist erfolgreicher? Welche Influencer unterstützen wessen Kampagne? Welche Strategien werden genutzt? Nur so können Sie schnell auf neue Situationen reagieren, ohne im Wettbewerb viel Zeit zu verlieren.

Stattdessen drehen Sie den Spieß am besten einfach um und seien Sie schneller als die Konkurrenz!

(Dieser Beitrag basiert auf einem Post von unserem englischsprachigen Blog)

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Wie schütze ich mein Unternehmen vor einem Shitstorm?

Social Media ABCMit zunehmender Präsenz in sozialen Netzwerken steigt für Firmen auch die Gefahr, eines Tages einem sogenannten Shitstorm ausgesetzt zu sein – dabei steht der Ruf des gesamten Unternehmens auf dem Spiel.

Was ist ein Shitstorm?

Ein Shitstorm ist eine Empörungswelle, die plötzlich durch das Internet fegt. Es ist ein Sturm der Entrüstung tausender Menschen gegen ein bestimmtes Produkt, eine Marke, ein Unternehmen oder eine Person.

“Als Shitstorm wird die öffentliche Entrüstung im Internet bezeichnet, bei der sich Argumente mit Beleidigungen und Bedrohungen mischen. […] Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „shit“ (Scheiße) und „storm“ (Sturm). Eine Gruppe von Sprachwissenschaftlern um Prof. Anatol Stefanowitsch von der Freien Universität Berlin hat Shitstorm zum Anglizismus des Jahres 2011 gekürt.” (Quelle: FR Online)

Wie entsteht ein Shitstorm?

Kommunikationsberaterin Dr. Kerstin Hoffmann nennt in ihrem “Leitfaden Krisen-Kommunikation” drei Situationen, wie ein Shitstorm normalerweise entsteht:

  1. Selbstauslöser – das Unternehmen veröffentlicht selbst Inhalte, die Proteste und Widerstand in der Öffentlichkeit und bei Konsumenten auslösen.
  2. Falsche Reaktion – das Unternehmen reagiert aus öffentlicher Sicht unverhältnismäßig und erntet eine Empörungswelle.
  3. Von außen angeprangert – das Unternehmen erntet von Kunden oder Betroffenen öffentliche Kritik, die so oft von weiteren Personen untermauert und bekräftigt wird, das ein Sturm der Entrüstung daraus entsteht.

Besonders gut verbreiten sich Shitstorms über Blogs und deren Kommentarfunktion. Auf Twitter landen Tausende und Abertausende Beschwerden, die durch ein gemeinsames Hashtag gekennzeichnet und dadurch gezielt aufgerufen und verfolgt werden können. Bei Facebook reichen schon simple “Gefällt mir”-Klicks: die Ansammlung tausender solcher Klicks innerhalb weniger Stunden garantieren eine Weiterverbreitung mit unglaublich hoher Reichweite.

“Statt sich in überlasteten und teilweise immer noch kostenpflichtigen Hotlines vertrösten zu lassen, nutzen viele vor allem junge Kunden mittlerweile Plattformen wie Facebook oder Twitter, um ihrem Ärger Luft zu machen und ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen. Was früher an der Ladentheke und am Telefon abgehandelt wurde, findet im Sozialen Web einen neuen Kanal […].” (Quelle: Manager-Magazin.de)

Was sind die Folgen eines Shitstorms?

Erregt eine solche Empörungswelle so viel Aufsehen, dass sie gar von den Massenmedien aufgegriffen wird, ist der Schaden besonders groß. In den letzten Jahren haben dies zahlreiche Unternehmen zu spüren bekommen:

  • Der Sportartikelhersteller Adidas brachte seinen angekündigten Turnschuh “JS Roundhouse Mid” gar nicht erst auf den Markt, nachdem Rassismusvorwürfe gegen das Unternehmen laut wurden, weil die orangefarbenen Fußketten des Schuhs die Internet-Nutzer an den Sklavenhandel erinnerten. (Quelle)
  • Als McDonald’s seinen Cheeseburger um 39 Cent verteuern wollte, klickten innerhalb von nur zwei Tagen 81.000 User den “Gefällt-mir”-Button unter Protesten, 6.800 schrieben selbst einen Kommentar. McDonald’s nahm die Preiserhöhung daraufhin zurück. (Quelle)
  • Imageschäden durch Shitstorms erlitten viele weitere Unternehmen wie die Deutsche Bahn, Nestlé, Vodafone oder Amazon.

Wie verhindere ich einen Shitstorm?

Eine wichtige Basis ist zunächst eine zufriedene Kundschaft. Denn ist Ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit erst einmal bekannt für Verspätung, Unzuverlässigkeit oder schlechte Qualität, führt ein falsches Wort schnell zum anderen.

Des Weiteren sind im Umgang mit sozialen Netzwerken Umsichtigkeit und Fingerspitzengefühl gefragt. Die Kommunikation sollte mit Bedacht und Reflektion über potenzielle Gefahren oder Missverständnisse erfolgen – so vermeiden Sie Fehler, bevor Sie von der Öffentlichkeit zerrissen werden können.

Zeigen Sie Kommunikationsbereitschaft. Gehen Sie auf Kritik ein, seien Sie transparent. Das weckt Vertrauen beim Kunden und verhindert Skandale. Denn wer nichts versteckt, bei dem kann nichts enthüllt werden.

Erstellen Sie einen Notfallplan. Wenn Sie erst anfangen, über Ihr weiteres Handeln nachzudenken, wenn der Sturm bereits wütet, verlieren Sie viel zu viel Zet. Sprechen Sie Zuständigkeiten und Reaktionen im Vorfeld ab. Außerdem sollten Sie Pressekontakte und Unternehmensdaten sowie öffentlichkeitswirksame Publikationen regelmäßig auf den neuesten Stand bringen, damit Sie diese im Notfall ohne große Bearbeitung verwenden können.

Vor allem aber müssen Sie die sozialen Netzwerke beobachten: Ein spezielles Monitoring für diese Kanäle ist unerlässlich, wenn Sie einen drohenden Shitstorm bereits in seinen Anfängen abfangen wollen.

Was tun, wenn der Sturm wütet?

Aussitzen ist wahrscheinlich eine der schlechtesten Optionen. Das Beispiel Nestlé hat gezeigt, dass das Löschen der unerwünschten Kommentare den Sturm sogar noch anheizt. Also reagieren Sie:

  • Reagieren Sie schnell: Die sozialen Netzwerke richten sich nicht nach Bürozeiten. Richten Sie sich darauf ein und stellen Sie schnelle Reaktionszeiten sicher!
  • Reagieren Sie mit Bedacht: Ist die Stimmung erst einmal aufgeheizt, wird jedes Ihrer Worte auf die Goldwaage gelegt werden. Transparenz und das Eingestehen von Fehlern haben in dieser Situation oberste Priorität.
  • Reagieren Sie sachlich: Verteidigen Sie sich nicht unnötig. Konzentrieren Sie sich lieber auf die Lösung der Probleme und kommunizieren Sie dies nach außen.
  • Reagieren Sie zu Ihrem Vorteil: Auch mitten in einem Shitstorm können Sie die Öffentlichkeit positiv überraschen. Seien Sie kreativ, offen und hilfsbereit.
  • Reagieren Sie intern und extern. Informieren Sie zuerst Ihre Mitarbeiter, Geldgeber, Aufsichtsräte usw. Danach setzen Sie sich mit der Öffentlichkeit, insbesondere den Betroffenen auseinander.
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Finanzkrise vs. Korea-Konflikt – Was ist bedrohlicher?

Zwei Krisen bestimmten in den vergangenen vier Wochen die medialen Schlagzeilen: Die Finanzkrise einschließlich Enteignungen von privaten Sparern und der Korea-Konflikt, der sogar mit Drohungen eines nuklearen Angriffs gegen die USA einhergeht.

Nordkorea word cloud

Deutschsprachige Politik-Blogger diskutieren den Korea-Konflikt

Zypern word cloud

Auch die Finanzkrise in Zypern steht bei den Politik-Bloggern im Mittelpunkt der Gespräche

Welche der beiden Situationen wird als bedrohlicher empfunden? Eine simple Share-of-Voice-Analyse der beiden Themen im Bereich Politik zeigt einen deutlichen Trend:

Share of Voice Zypern vs Nordkorea

Die zypriotische Finanzkrise beschäftigt die deutschsprachigen Politik-Blogger um ein Vielfaches mehr als der ebenfalls bedrohliche Konflikt in Korea.

Was sind die Ursachen für diese Diskrepanz?

1. Entfernung – Für deutschsprachige Blogger ist die Zypern-Krise direkt vor der Haustür. Nordkorea dagegen ist weiter weg. Nukleare Drohungen richten sich momentan in erster Linie gegen die USA, ein Krieg würde sich wohl eher im Pazifischen Raum abspielen – gefühlt ist das erstmal ganz weit weg…

2. Vernetzung – In der zypriotischen Finanzkrise geht es vor allem auch um eine Krise der eigenen Währung, dem Euro. Politiker wie Angela Merkel und Wolfgang Schäuble verhandelten mit Zypern, um ein Rettungspaket zu schnüren – sie werden unter anderen nun auch für das Leid der zypriotischen Bevölkerung mitverantwortlich gemacht. Mit Nordkorea verhandeln (oder eben nicht) die USA, Südkorea und China.

3. Angst – Die Sorge, dass das Beispiel Zypern Schule macht und auch Sparer in anderen EU-Ländern zur Kasse gebeten werden, um die Schulden eines Landes zu deckeln, beschäftigt natürlich alle EU-Bürger mit etwas Geld auf dem Konto. Die private Altersvorsorge und Lebensplanung stehen hier bei vielen auf dem Spiel. In Nordkorea hingegen kann man noch ein wenig abwarten und sehen, wie sich die Lage dort entwickelt. Die persönliche Betroffenheit und somit auch die Angst vor einer Eskalation halten sich bei hiesigen Bloggern in diesem Konflikt (noch) in Grenzen.

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Frohe Ostern von eCairn!

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Influencer-Marketing – Wie geht das?

Social Media ABCGerade ist es mir wieder passiert. Ich rufe bei einer größeren deutschen Firma an und erkundige mich in der Zentrale nach dem Beauftragten für  “Social Media”. “Für was???” Kommt es mir prompt entgegen. Also versuche ich es anders: “Für Internet-Marketing, Facebook und so”.

Eine typische Szene. Bin ich bei der zuständigen Person angelangt, stößt der Begriff “Influencer-Marketing” meist auf betretenes Schweigen – ich spüre die ??? im Kopf meines Gegenübers durch die lange Leitung meines eigentlich schnurlosen Telefons hindurch…

Was ist ein Influencer?

In einschlägigen Foren und von Marketern wird der Begriff in Deutschland schon weitläufig bemüht – dennoch betrifft dies eher eine kleine Gruppe von Spezialisten. Schließlich hat es der Begriff noch nicht in den Duden geschafft. Ansonsten hätten wir sicher bereits eine Debatte, ob es nicht auch Influencerinnen geben sollte bzw. gibt.

Weiter fortgeschritten ist da schon das Online-Wörterbuch LEO, das den Begriff mit “Beeinflusser” übersetzt. Ist von der Sache her gar nicht mal schlecht – trotzdem hoffe ich, dass sich dieses Sprachungetüm nicht wirklich hierzulande durchsetzt (steht übrigens auch noch nicht im Duden)!

to influence =

  • jemanden beeinflussen,
  • seinen Einfluss geltend machen,
  • sich auswirken auf jemanden/etwas,
  • nachhaltig beeinflussen.

Ein Influencer kann jeder sein – ist aber nicht jeder. Akteure in sozialen Netzwerken, die Influencer sein wollen, sind regelmäßig aktiv – oft sogar mehrfach täglich. Sie unterscheiden sich aber wesentlich von anderen Social-Media-Nutzern darin, dass sie, wie der Begriff schon sagt, einen erheblichen Einfluss auf andere Nutzer ausüben.

Welche Faktoren machen den Influencer erfolgreich?

  1. Lang erarbeitetes Vertrauen in der Online-Community;
  2. Anerkennung von anderen als Experte/Expertin auf einem bestimmten Gebiet;
  3. Große Leserschaft (sogenannte Follower, Freunde, oder Fans);
  4. Verlässlichkeit;
  5. Exzellente Vernetzung innerhalb der Community.

Wer braucht Influencer und wofür?

Soziale Netzwerke optimal nutzen – Wir zeigen wie es geht!Jeder, der eine Botschaft verbreiten will, braucht gute Influencer. Angenommen ein Weingut in Freiburg möchte spontan eine Party samt Verkostung eines neuen Weins veranstalten. Poster aufhängen, PR bei Radio und Zeitungen machen, dauern lange oder kosten Geld. Geht es nicht schneller bei Facebook? Klar!

Einfach die besten Wein-Influencer aus Freiburg und Umgebung kontaktieren; mit eCairn ConversationTM haben Sie im Handumdrehen eine Liste dafür. Wenn diese nun für das Weingut Werbung auf Facebook, Twitter, ihren Blogs posten, dann sollte die Party ein Knaller werden! Innerhalb kürzester Zeit geht die Nachricht in der Stadt rum und kommt zuallererst bei denjenigen an, die sich auch sonst am meisten für Wein interessieren, nämlich den treuen Fans der kontaktierten Wein-Influencer.

Was ist jetzt also Influencer-Marketing?

Ganz einfach. Sie schießen Ihre Nachrichten, Ihre Werbung, Ihre Botschaften nicht tausendfach ins endlose Internet-Nirvana – ohne zu wissen, ob überhaupt jemand Ihre Nachricht jemals lesen wird. Hoffen auf Erfolg ist nicht genug.

Nein!

Sie gehen direkt in die Community, die Sie ansprechen möchten – seien es Weinkenner oder Modeblogger, Fußballfans oder Hundeliebhaber. So stellen Sie sicher, dass die Leute sich auch für Ihre Themen interessieren. In dieser spezifischen Online-Gemeinde kontaktieren Sie nun ausgewählte, ganz besonders gut vernetzte, bekannte und vertrauenswürdige Influencer. Zu diesen stellen Sie langfristig einen guten Draht her (wie das geht, erkläre ich in einem späteren Post einmal genauer), sodass diese gern immer wieder Ihre Botschaften für Sie verbreiten. Ihr Erfolg wird plötzlich messbar!

Influencer-Marketing = zielgerichtetes Suchen und Pflegen von Influencer-Kontakten für eine möglichst weit tragende sowie nachhaltige Social-Media-Strategie.

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PR in Social Media – Unternehmen müssen sich umstellen!

Soziale Netzwerke gewinnen an BedeutungVor allen Dingen junge deutsche Konsumenten nutzen nicht mehr nur Firmenwebsites, um sich über Produkte zu informieren. Stattdessen setzen sie vermehrt auf die Mund-zu-Mund-Propaganda im Internet. Unternehmen stellen sich langsam darauf ein.  PR in sozialen Netzwerken – oder neudeutsch Social-Media-Marketing – wird verstärkt zur Kundenwerbung eingesetzt. Zum Teil wird die Betreuung der Online-Netzwerke noch von der klassischen PR-Abteilung oder vom Vertrieb so nebenbei miterledigt. Doch vor allen Dingen größere Firmen haben inzwischen eigene Social-Media-Manager, die sich ausschließlich um die Reputation der Marke oder Produkte bei Facebook & Co. kümmern.

Das internationale Marktforschungsinstitut Ipsos hat in einer Studie nun einige für den deutschen Markt interessante Daten hierzu vorgelegt:

“ein Viertel (24%) der Internetnutzer in Deutschland gibt derzeit an, regelmäßig Unternehmensseiten in sozialen Netzwerken zu besuchen […] Die Gründe dafür sind vielfältig: Rabattaktionen, Produktbeschreibungen, Austausch und Informationen über die Nutzung sowie eigene Meinungen oder Einstellungen zu einem Produkt werden veröffentlicht”

Nach Alter gestaffelt sieht die Nutzung in Deutschland so aus:

Nutzung sozialer Netzwerke bei deutschen Usern

Vor allen Dingen die jüngeren Konsumenten informieren sich in sozialen Netzwerken über Produkte und Marken

Und wie reagieren die Firmen bisher darauf? Die Einschätzung der Nachrichtenagentur Pressetext lautet so – ich glaube, die kann man unkommentiert so stehen lassen:

“In Deutschland steht die Entwicklung von Social Networking für Marken und Produkte noch am Anfang […] Für Unternehmen sollte es das Ziel sein, die Verbraucher über die sozialen Netzwerke zu involvieren, ihnen eine Stimme zu geben und relevanten Inhalt zu generieren, der bei der Zielgruppe auch ankommt und gewünscht ist. Es ist noch viel Potential, das ausgeschöpft werden kann, um die Produkte und ihre Verbraucher näher zusammenzubringen.”

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Warum eCairn ConversationTM so wichtig ist…

Ein Auszug aus “Praxistipps: Social Search. Wie soziale Netzwerke die Kaufentscheidung beeinflussen“:

eCairn Wegweiser5. Influencer Marketing betreiben

Durch den Google Authorrank werden Inhalte direkt mit dem zugehörigen Autor in Verbindung gebracht und bewertet. Der Authorrank sollte also auch bei der Verbreitung von Social Media Inhalten berücksichtigt werden. Relevante Influencer sollten ausfindig gemacht und gründlich gepflegt werden, indem man die Inhalte von Influencern selbst innerhalb der eigenen Netzwerke teilt sowie sich mit diesen zu bestimmten Themen austauscht. Gastbeiträge oder Interviews sind oft eine gute Möglichkeit Influencer in die eigene Kommunikation zu integrieren. Eigene Inhalte gilt es, anschließend gezielt bei Influencern zu platzieren (Seeding).

Genau darauf ist eCairn ConversationTM spezialisiert: Influencer in einem bestimmten Gebiet ausfindig zu machen, ein Ranking nach Relevanz und Einfluss zu erstellen und eine Kommunikation mit den favorisierten Social-Media-Akteuren aufzubauen.

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